Zwei Tage vor Weihnachten ignorierte ich alle Warnungen vor Fremden und nahm eine zitternde Mutter mit ihrem Baby auf. Ich glaubte, ich würde ihnen nur einen warmen Platz für die Nacht bieten – und ahnte nicht, dass dies unser aller Leben verändern würde.
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Zwei Tage vor Weihnachten nahm ich eine Mutter mit ihrem Baby bei mir auf. Am Weihnachtsmorgen kam ein Paket mit meinem Namen darauf an – und alles änderte sich.
Ich bin 33 und ziehe meine beiden kleinen Mädchen alleine groß. Sie sind fünf und sieben Jahre alt und glauben mit absoluter Überzeugung an den Weihnachtsmann.
Sie kritzeln Briefe voller spiegelverkehrter S und schiefer Herzen. Sie diskutieren, welche Kekse er am liebsten mag. Sie nehmen das Ganze sehr ernst.
Ihr Vater ist vor drei Jahren weggegangen.
Nicht mit Streit oder Abschied – einfach ein allmähliches Verschwinden. Weniger Nachrichten. Verpasste Anrufe. Abgesagte Besuche. Bis ich eines Tages bemerkte, dass er seit Wochen nicht mehr nach den Mädchen gefragt hatte.
Jetzt sind wir nur noch wir selbst.
Ich arbeite in einem Krankenhaus.
Ich plane meine Einkäufe wie eine Mission mit hohem Einsatz.